<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Alexander Röstel, Berlin &#187; Sport</title>
	<atom:link href="http://www.alexikon.net/alexander-roestel/texter/blogger/kategorien/blog/sport/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.alexikon.net</link>
	<description>ALEXANDER RÖSTEL – Homepage, Fotografie, Textoptimierung.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Mar 2010 19:16:22 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Central Park</title>
		<link>http://www.alexikon.net/alexander-roestel/blogger/central-park</link>
		<comments>http://www.alexikon.net/alexander-roestel/blogger/central-park#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 15:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturmix]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Central Park]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexikon.net/?p=413</guid>
		<description><![CDATA[Er ist Gegenstand zahlreicher Legenden, Tatort zahlreicher Verbrechen und zugleich Zufluchtsort zahlreicher New Yorker: der Central Park, gr&#252;ner Korridor im Herzen Manhattans. Er wurde vor 150 Jahren er&#246;ffnet, nachdem sich Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux nicht wenig Gedanken gemacht haben, wie man das ehemalige Sumpfgebiet in ein Erholungsgebiet verwandeln k&#246;nnte. Bei so vielen Fehlentscheidungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist Gegenstand zahlreicher Legenden, Tatort zahlreicher Verbrechen und zugleich Zufluchtsort zahlreicher New Yorker: der Central Park, gr&#252;ner Korridor im Herzen Manhattans. Er wurde vor 150 Jahren er&#246;ffnet, nachdem sich Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux nicht wenig Gedanken gemacht haben, wie man das ehemalige Sumpfgebiet in ein Erholungsgebiet verwandeln k&#246;nnte. Bei so vielen Fehlentscheidungen zur Bebauung der Stadtfl&#228;che, muss man die Entscheidung der New Yorker B&#252;rger und B&#252;rgermeister deutlich honorieren. Immerhin haben sie kostbare 5% ihres Platzes hergegeben, um von der 59th bis zur 110th ein 3,4 km² gro&#223;es Areal zu gew&#228;hrleisten. Nach Vorbild der europ&#228;ischen Gartenarchitektur wurden &#252;ber 500.000 B&#228;ume und Str&#228;ucher gepflanzt; es entstanden k&#252;nstliche Seen, Sport- und Spielpl&#228;tze, Restaurants, Fu&#223;wege, Statuen und kleinere Monumente. Heutzutage ist das pittoreske Idyll nicht mehr wegzudenken, auch wenn &#8211; oder gerade weil &#8211; die umliegenden Geb&#228;ude immer h&#246;her hinauswachsen. Gerade im Sommer ist es sehr angenehm, wenn man dem aufgeheizten Beton und Stahl der Avenues, dem dauerhaften Verkehrsl&#228;rm und dem ungeheuren Takt, den die Stadt vorgibt, ein wenig entfliehen kann, um die Gedanken bei einem Buch und Sonnenstrahlen schweifen zu lassen.</p>
<p>Praktischerweise flankiert die 5th Avenue die gesamte Ostseite des Parks, so dass der Ausgang bei mir durchaus nicht selten eines der angrenzenden Museen ist. So gehe ich sehr gern am Sonntag in den Nachmittagsstunden ins Metropolitain Museum, um Teile der unglaublichen Sammlung auf mich wirken zu lassen. Zweifelsfrei werde ich diesem Museum demn&#228;chst einen eigenen Artikel widmen. Meine Heimat-Subway verkehrt auf den Linien 1, 2 und 3, so dass ich nach dem Museum immer den Park durchqueren muss, was ich gern &#252;ber Umwege in Kauf nehme. Es mag an meinem nicht &#252;berm&#228;&#223;ig stark ausgepr&#228;gten Orientierungssinn liegen, doch tr&#228;gt sicher auch die schiere Gr&#246;&#223;e der &#8220;gr&#252;nen Lunge&#8221; des Big Apples dazu bei, dass ich jedes Mal andere Sehensw&#252;rdigkeiten passiere, wenn ich diesen Spaziergang antrete. Mir soll es recht sein, schlie&#223;lich lasse ich mich gern von dem Gef&#252;hl tragen, das mich umgibt, wenn ich das Geschehen beobachte.</p>
<p>Das schlie&#223;t so manches Softball-, Baseball- oder Lacrosse Match ein. Es soll jedoch nicht der Eindruck entstehen, ich w&#252;rde mich zu genau damit auskennen. Einige Spielz&#252;ge haben sich mir daf&#252;r inzwischen erschlossen und so macht es mittlerweile Spa&#223;, die unterschiedlichen gegeneinander antretenden Teams zu beobachten, die meiner Meinung nach auf gar keinem so amateurhaften Niveau spielen. Die meisten Mannschaften haben professionelle Trikots, entsprechende Ausr&#252;stung und sogar schon eine eigene Fangemeinde, die einen guten Schlag entsprechend honorieren. Ich denke an amerikanische Hollywood-Filme. Auch macht es Spa&#223;, die vielen Familien zu beobachten, die das Wochenende nutzen, um sich auf die Wiese zu legen oder Boot zu fahren. Nicht selten sieht man V&#228;ter, die ihren kleinen S&#246;hnen beibringen, wie man einen Baseballschl&#228;ger professionell zu schwingen hat. Ich denke wieder an amerikanische Hollywood-Filme. Unn&#246;tig zu erw&#228;hnen, woran ich denke, wenn ich die ausgezehrten Jogger sehe, die mit ihren iPods und Innenohrkopfh&#246;rern ausgestattet ihre Runden drehen oder ein paar Meter weiter die Generation &#8220;Super Size Me&#8221;, die Rast am Hotdog-Stand eingelegt hat.</p>
<p>Ist der Central Park also typisch amerikanisch? Zumindest gelingt es ihm, alle New Yorker zu vereinen. Vom Bettler bis zum Businessman, von schwarz bis wei&#223;, von Vitaminpr&#228;parat bis Big Mac. Vielleicht erkl&#228;rt das auch die vielen Liebeserkl&#228;rungen seiner Besucher oder die dutzenden liebkosenden New York Times Artikel oder die liebevoll-akribischen Gr&#252;nanlagenpfleger.<br />
Ich kann mich dem Eindruck nicht entziehen, es l&#228;ge ein sch&#252;tzender Glasdeckel auf dem gr&#252;nen Schmelztiegel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alexikon.net/alexander-roestel/blogger/central-park/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
