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	<title>Alexander Röstel, Berlin &#187; Politik</title>
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	<description>ALEXANDER RÖSTEL – Homepage, Fotografie, Textoptimierung.</description>
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		<title>Independence Day</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 16:49:10 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Artikel m&#246;chte ich nicht etwa einen zweitklassigen Film besprechen, sondern vielmehr von den Erlebnissen rund um den Nationalfeiertag in den Vereinigten Staaten berichten. July 4th, das ist hierzulande wohl fast schon eine heilige Formel. So heilig, dass der Tag vor dem 4. Juli inzwischen auch schon zum landesweiten Feiertag erkl&#228;rt worden ist. Angesichts von nur 15 Tagen gesetzlicher Regelurlaubszeit mag es demnach kaum verwundern, dass die Amerikaner einen zus&#228;tzlichen Anlass f&#252;r ein enthusiastisches Fest mitten im Hochsommer sehen. Der Unabh&#228;ngigkeitstag, der der Unterzeichnung der Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung im Jahr 1776 gedenkt, wird heutzutage jedoch vielmehr mit Baseball-Matches, Konzerten und Feuerwerk in Verbindung gebracht als mit der W&#252;rdigung des zugrundeliegenden historischen Ereignisses.</p>
<p>Ich habe den Tag in New York verbracht und wurde Zeuge eines gigantischen Feuerwerks entlang des Hudson Rivers, das freundlicherweise vom Einzelhandelskonzern Macy&#8217;s gesponsert wurde. Thomas Jefferson w&#228;re bei diesem fast halbst&#252;ndigen Spektakel aus Formen und Farben sicher erfreut gewesen, wenn er Zeuge dessen geworden w&#228;re. Am Abend des 4. Julis 2009 waren es hingegen mehr als eine Million Zuschauer, die sich am Ufer der New Yorker Westside versammelten und nocheinmal gef&#252;hlt mindestens genauso viele Polizisten. Sie alle dr&#228;ngten sich durch die Stra&#223;en zwischen der 20th und 60th, so dass es nicht gerade angenehm war, aus n&#228;chster N&#228;he mit dabei zu sein. Die daf&#252;r durch Sterne und Streifen induzierte Hochstimmung &#252;berdeckt solche Gedanken aber schnell wieder.</p>
<p>Dennoch bleibt zu kl&#228;ren ob es denn wirklich &#8211; mehr als 200 Jahre nachdem die Tinte der Gr&#252;nderv&#228;ter der amerikanischen Nation getrocknet ist &#8211; &#8220;self-evident&#8221; [ist], &#8220;that all men are created equal&#8221;.</p>
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		<title>Gedenken</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 18:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zun&#228;chst m&#246;chte ich meiner Bundesrepublik ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren. 60 Jahre &#8211; das ist ein stolzes Alter, bedenkt man die Nachkriegswirren, die Teilung und Wiedervereinigung des Landes sowie die globalen und internationalen Herausforderungen. Geboren als Kind von Uncle Sam und Marianne in Union-Jack-Windeln, wie es Guido Knopp, Allzweckhistoriker des ZDF liebevoll flankierte, hat die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst m&#246;chte ich meiner Bundesrepublik ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren. 60 Jahre &#8211; das ist ein stolzes Alter, bedenkt man die Nachkriegswirren, die Teilung und Wiedervereinigung des Landes sowie die globalen und internationalen Herausforderungen. Geboren als Kind von Uncle Sam und Marianne in Union-Jack-Windeln, wie es Guido Knopp, Allzweckhistoriker des ZDF liebevoll flankierte, hat die Republik bis zum heutigen Tag wahrlich einigen Belastungsproben standgehalten. Wie j&#252;ngst enth&#252;llt, sogar dem <a title="Spiegel Online" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4181/ein_schuss_der_deutschland_veraendert.html" target="_blank">Stasi-Massaker</a> des Karl-Heinz Kurras&#8217; auf Benno Ohnesorg , das der 68er-Bewegung den Z&#252;ndfunken gab. Es gibt Gr&#252;nde genug, angesichts dieses Jubil&#228;ums stolz auf unsere Nation sein zu k&#246;nnen, allen voran das Grundgesetz.</p>
<p>In den Vereinigten Staaten gedenkt man dieser Tage ebenfalls; hier jedoch den f&#252;r das Vaterland gefallenen Soldaten, von denen es bedauerlicherweise seit George W. ein paar mehr gibt. Der Memorial Day f&#228;llt seit 1868 auf den letzten Montag im Mai und so ergeben sich verl&#228;ngerte Wochenenden, die von den Amerikanern meistens f&#252;r Ausfl&#252;ge und Familienbesuche genutzt werden. Bereits Freitagnachmittag gleichen New Yorker B&#252;ros Geisterschiffen. Leider hat sich die Sonne von Montag bis heute aufgezehrt, daf&#252;r werden Sturm und Regen angek&#252;ndigt.</p>
<p>Mein erstes Bad im Pazifik muss somit wohl noch etwas warten. Stattdessen werde ich das American Museum of Natural History besichtigen. (Jedoch nicht nachts, wie Ben Stiller). So habe ich wenigstens ein wenig maritimes Flair. Au&#223;erdem bin ich noch ein paar Fotos schuldig, die ich am Wochenende definitiv hier einbauen werde. Eins muss ich aber vorwegnehmen: so sch&#246;n diese auch sein m&#246;gen; was ich hier neben all den aufregenden Erfahrungen und bewegenden Momenten mitnehme, ist vor allem die Gewissheit, dass ich in Deutschland alt werden m&#246;chte; hoffentlich weit mehr als 60 Jahre.</p>
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