An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte über mich verlieren.
Geboren wurde ich am 28. März 1988, zu einem Zeitpunkt, als die DDR ihr letztes gab. Die Ereignisse um den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung speichere ich in keiner Erinnerung. Wenn ich mir die Mode und die Frisuren derer ansehe, die am 9. November 1989 an die Mauer und Schlagbäume vorstürmten, dann ist das jedoch gar nicht so tragisch. Aufgewachsen bin ich in einem Teil des vereinten Bundesgebiets, in der die Botschaft von besagter Histrorie scheinbar noch lange nicht Einzug halten sollte. In ländlicher Idylle, dort, wo die Bevölkerungsdichte nur noch von der am vorderen Ural unterboten wird, befindet sich das, was ich als Heimat bezeichnen müsste; identifizieren konnte ich mich nie mit ihr. So weit die Felder, so beengt wirkte der Geist derer, die sie bestellten und so blieb mir nur die Möglichkeit, zu träumen und zu flüchten.
Seither lebe ich glücklich in Berlin. Hier stoßen die Träume von damals für mich auf Nährboden. Zwar bin ich kein Berliner, doch fühle ich mich als solcher. Meine Heimat sind die Städte und Länder dieser Welt. Ich folge meinem Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre und arbeite für einen amerikanischen Großkonzern. Wenn es nicht die Unternehmensberatung ist, auf die ich mich fokussiere, dann sind es meine Freunde, mit denen ich eine Stadt entdecke und Zeit verbringe; Zeit für Oper, Theater, Fotografie, Vernissagen, klassische Konzerte, Sport, Kunst und Nachtleben.
Zeit, diese Erlebnisse zu teilen und auf Erfahrungsaustausch zu hoffen.
Beste Grüße


