Autobiograf

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An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte über mich verlieren.

Mein Leben beginnt am 28. März 1988, zu einem Zeitpunkt, in der sich das der DDR dem allmählichen Ende nähert. Die Ereignisse um den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung speichere ich somit bedauerlicherweise in keiner Erinnerung. Wenn ich mir die Mode und die Frisuren derer ansehe, die am 9. November 1989 an die Mauer und Schlagbäume vorstürmten, ist das womöglich gar nicht so tragisch. Aufgewachsen bin ich in ländlicher Idylle; dort, wo die Bevölkerungsdichte wohl nur noch von der am vorderen Ural unterboten wird. In dieser Zeit entwickelten sich auch meine Interessen und die damit einhergehende Sehnsucht nach der Ferne.  Mit Abschluss der schulischen Ausbildung bin ich schließlich dem Ruf der Großstädte gefolgt.

Seit 2007 studiere ich International Business Administration in Berlin in Kooperation mit dem amerikanischen Technologiekonzern IBM. Auf diesem Karrierepfad mit besonderem Fokus auf Strategieberatung versuche ich, die Ruhe und Ausgeglichenheit der einstigen Heimat zu bewahren, wenngleich es mich innerhalb von drei Jahren in mehr als 10 verschiedene Länder der Erde gezogen hat. Im Rahmen meines Studiums habe ich in München, Hamburg, New York und Cambridge gelebt, was mir nicht nur umfangreiche Erfahrungen ermöglicht hat, sondern auch meinen eigenen Horizont enorm erweitert hat. Ist es auf der einen Seite eine Herausforderung, dem ständigen Wohnortwechsel zu begegnen, so ist es auf der anderen Seite eine immense kulturelle Bereichung.

Kulturelle Ereignisse sind ein integraler Bestandteil meines Lebens geworden, darunter besonders Oper, Theater und Kunst. Nebenbei bilde ich mich autodidaktisch im Bereich Fotografie aus, spiele Klavier und komponiere. Viel Zeit verbringe ich außerdem mit meinen Freunden in Berlin, Hamburg und München, teste Bars und Restaurants oder sehe mir Ausstellungen an. Wenn dann noch Freiraum bleibt, spiele ich gern Tischtennis, Badminton, Tennis und Schach. Zusätzlich engagiere ich mich im Freundeskreis der Berliner Staatsoper und für Amnesty International.

Derzeit lebe und arbeite ich in Berlin, wo all die genannten Interessen zusammenfließen. Schon jetzt kann ich sagen, ist es die aufregendste und vorantreibendste Phase meines Lebens. Wovon ich einst nur träumen konnte, ist nun wahr geworden und so blicke ich sehr optimistisch auf meine Zukunft, wenn der Zug im September weitergeht nach Abschluss des Studiums.

Mit meiner Homepage möchte ich all diese Erlebnisse teilen und hoffe zugleich sehr auf Erfahrungsaustausch.

Beste Grüße

Alexander